Montag, 19. September 2011

Trade nicht, wenn Du Dich nicht gut fühlst

So, der Urlaubseffekt - sofern es ihn überhaupt gab - ist definitiv wieder weg.
Die ersten beiden Wochen nach dem Urlaub waren unheimlich stressig. Softwaretests, Schulungen, Statistiken usw. Alles immer unter Zeitdruck und mit dem Gefühl, nicht genug zu leisten. Ich wurde zum Ende der vergangenen Woche schon richtig depressiv. Das letzte Wochenende habe ich zum Ausschlafen gebraucht. Außerdem habe ich im Garten gewühlt: die Kräuterspirale freigelegt, trockene Äste vom Apfelbaum abgeschnitten, die Himbeeren ausgelichtet. Heute ist der erste Tag, an dem ich mich wieder halbweg frisch fühle.
 
Meine Tradingerfolge in den vergangenen zwei Wochen entsprachen meiner Stimmung  katastrophal!
Was lerne ich daraus? Wenn ich mich nicht gut fühle, darf ich auch nicht traden.
Wenn man sich nicht gut fühlt
  • hat man keine Kondition
  • ist unaufmerksam
  • trifft falsche Entscheidungen
  • bleibt man nicht lange genug im Markt
Kurz: man macht zu viele Fehler, die sich in Heller und Pfennig niederschlagen.
 
Dafür habe ich heute wieder einen schönen Trade mit 88 Pips im Plus abgeschlossen - im Eurodollar.

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