Freitag, 11. November 2011

Lektion in dieser Woche: Tradingfehler in Seitwärtsmärkten

Gold...
Am Anfang der Woche habe ich noch darüber philosophiert, dass sich die meisten Märkte in Seitwärtsphasen befinden und man auf niedrigeren Zeitebenen traden muss. Gestern habe ich mir eine blutige Nase geholt, weil ich ebendiese durchaus korrekte Einschätzung missachtet habe. Der USDCAD drehte und lief ins Minus, nachdem er mit 20 Pips vorn war. Außerdem hat mich der Cable ausgetrickst. Die Traderichtung short stimmte grundsätzlich, aber auch hier hat mich ein Rückläufer ausgeknockt. So hat mich der Tag gestern gut 30 Euro gekostet (meine SL waren auch zu weit weg!) und ich bin wieder da, wo ich am Anfang der Woche war.


Wir lernen: in Daily-Seitwärtsphasen ist die Strategie, sich einstoppen zu lassen und dann die Trades laufen zu lassen, zu gefährlich. Man kann aber tatsächlich auf niedrigeren Zeitebenen traden, sollte dann aber unbedingt kürzere Gewinnziele ins Auge fassen (nicht auf lange Trends hoffen) und den Trade bei Farbwechsel der Kerze verlassen. Und man darf den Trade nicht sich selbst überlassen.

Das waren also Tradingfehler, allerdings in dieser Woche nur zum Teil beeinflussbare (Höhe des SL). Erst wenn ich sie in der kommenden Woche wiederhole, gibt's Haue!

Und diese Erkenntnis kommt in meinen Tradingplan, Kapitel 5.2.4 Trademanagement.

Mein Goldtrade ist zwischendurch ganz schön abgesackt, der MA 100 auf H4 hat aber gehalten, so dass ich momentan nur noch mit knapp 13 Euro im Minus bin. Heute muss ich zur Spätschicht. Sollte sich bis mittags nicht was Wesentliches tun, werde ich wohl auch an diesem Wochenende im Gold long bleiben. Ich möchte den Trade nicht vorzeitig beenden, denn die Long-Richtung ist nachwievor intakt.
Ich könnte den SL auf das neue Zwischentief hochziehen, das sich bei etwa 1733 USD gebildet hat.

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